Biografie
- geboren am 3. Juni 1939 in Burgstädt
- studierte zunächst Mathematik
- brachte sich autodidaktisch das Saxophonspiel bei
- Studium an der Musikschule Berlin-Friedrichshain im Fach Altsaxophon und Klarinette
- Anfang der 70er: Gruppen mit Manfred Schulze „Praxis II“, „Schulze-Bläserquintett“, „Schulze-Formation“
- Seit 1976: Zusammenarbeit mit Joe Sachse in verschiedenen Besetzungen
- 1977-1979: „Osiris“ mit Joe Sachse, Hannes Zerbe, Christoph Winckel und Wolfram Dix
- Arbeitete mit Ulrich Gumpert und Günther Sommer unter anderem an den Platten „The Old Song“ und „Echos vom Karolinenhof“
- Auftritte in der BRD mit der „Ulrich Gumpert Workshop Band“
- Mitte der 80er Gründung des Manfred Hering Trios mit Rainer Kühn und Wolfram Dix
- Auftritte auf internationalen Festivals mit „Ulrich Gumpert Workshop Band“, „Hering-Sachse-Duo“ und „Manfred Schulze-Bläserquintett“
- Verschiedene Projekte führten Hering mit John Tchicai, Charlie Mariano, Michael Sell, Irène Schweizer, Peter Kowald, John Tchicai, Rüdiger Carl, Paul Lytton, Paul Rutherford, Albrecht Riermeier, Nigel Morris, allen wichtigen Jazzmusikern der DDR und vielen anderen zusammen.
- 1988/90: Leitung des Jazzorchesters der DDR
- In den neunzigern arbeitete er auch in einem Saxophon-Trio mit Matthias Schubert und Gert Anklam und mit der eigenen Gruppe Süd-Ost-Express
- Gegenwart: spielt unter anderem im Zentral-Quartett und im eigenen Trio
Hering zählt nach dem Jazz Rough Guide zu den „namhaftesten freien Improvisatoren der ehemaligen DDR”.